SC
Preussen Münster- VfL Osnabrück 2:1
Stadion an der Hammer Strasse
Regionalliga Nord
Zuschauer: 8200
Mit dem Zug gings heute mit insgesamt sechs Leuten ins
Münsterland um die Niederlage der Pissnelken aus
Osnabrück zu feiern. Nach einer Stunde Zugfahrt
erreichte man dann den Münsteraner Hauptbahnhof, wo
man, kaum aus dem Zug ausgestiegen, von einem kleinen
aber sehr agressiven Staatsdiener angemacht wurde und
zur Vorlage seines Persos aufgefordert wurde. Den
kurzen Gedanke, den Typen gleich niederzustrecken,
verwarf man dann ganz schnell wieder und zeigte artig
seinen Ausweis. Da man dann wohl nicht in
irgendwelchen Osnabrücker oder Münsteraner
Gewalttäterlisten steht durfte man dann weitergehen.
Am Stadion angekommen, vertrieb man sich die Zeit bis
zum Anpfiff noch mit einigen Münsteranern und
unterhielt sich über dies und jenes.
Das Stadion war dann zum Anpfiff mit 8200 Zuschauern
recht ordentlich gefüllt, wobei man sagen muss, dass
rund die Hälfte davon die Farbe Lila trug.
Das Intro zur ersten Hälfte konnte von beiden Seiten
als gelungen bezeichnet werden. Die Münsteraner
präsentierten ein grosses Transparent umrahmt von
grünen und weissen Papptafeln und die Osnas zeigten
ein Spruchband mit der Aufschrift,, Beflügelt zum
Derbyssieg" zusammen mit einem , in Bahnen
zerschnittenen, Osnabrücker Vereinswappen.
Der Support war auf beiden Seiten durchschnittlich,
vor allem in der zweiten Halbzeit war gerade von den
Gästen nicht besonders viel zu hören. Zu erwähnen wäre
dann noch, dass auch zu Beginn der zweiten Halbzeit
von beiden Seiten ein Intro durchgezogen wurde. Die
Münsteraner zeigten eine grosse Menge an kleineren
Schwenkfahnen, was recht gut ausah und während der
zweiten Hälfte mehrere Spruchbänder. Die Osnas kamen
über eine Mülltütenaktion und einen Megadoppelhalter(
Preussenadler in Mülltonne)nicht hinaus.
Freudig über die Niederlage der Gäste ging es dann
zurück zum Bahnhof, wo es noch kurze Rennereien gab
aber die Staatsmacht nix anbrennen ließ. Also gings
dann zügig zurück ins Emsland und auch der kleine,
nervige Bulle ließ mich für den Rest des Tages in Ruhe.