Lüner SV –
Hammer SpVg 1:0
19.04.2026
Kampfbahn
Schwansbell
Landesliga
Westfalen 4
Zuschauer:
ca. 150
Und weiter
geht’s mit der imaginären Liste „Amateurstadien, die noch besucht werden
müssen“.
Die Kampfbahn Schwansbell zum Beispiel. Das Ding
steht im westfälischen Lünen, irgendwo zwischen Münster und Dortmund in
unmittelbarer Nähe zum Flüsschen Seseke und zur namensgebenden Schlossanlage
Schwansbell.
Auch die alten teilweise von Unkraut und Moos
bewachsenen Stufen des schönen 1958 eröffneten Grounds, der einst 12.000
Zuschauern Platz bot, liegen umsäumt von viel Grün und hohen Bäumen sehr
idyllisch, was in Verbindung mit dem auch heute geilen Wetter schon eine gute
Ladung „Urlaub fürs Gehirn“ ist.
Dass das hier schon ganz gut „Dortmund-Gebiet“
ist, sieht man direkt nach Betreten der Kampfbahn, denn Teile der
Bierstandszene tragen eine kultige Borussia-Lederjacke. Aber auch irgendein
verwirrter Typ rennt hier stilecht in knallroter Schlabberjogginghose und
Schalke-Trikot rum. Gutes Publikum insgesamt, was insgesamt so aus 150 Leuten
besteht.
Die „Löwen“ vom Lüner SV grüßen von der
Tabellenspitze der Landesliga und festigen auch heute durch einen knappen Sieg
die Position, auch wenn die Verfolger aus Altentheine, Emsdetten und Steinfurt
hart im Nacken sitzen.
Insgesamt sehr guter Fußballnachmittag; Kampfbahn Schwansbell absolute Empfehlung.










